P52 Woche 17/2009 ~ Wahnsinn


projekt-52-2009
Sari schrieb: “Die Sonne scheint *party* Ich weiß ja nicht, was Ihr heute noch so macht, aber ich werde demnächst die Kaninchen einpacken und ab in den Garten düsen, bevor ich morgen wieder den ganzen Tag auf Arbeit sitze. Dann wird der Grill angeworfen, das Freigehege aufgebaut, die Decke auf der Wiese ausgebreitet und ein bisschen gesonnt. Vielleicht lese ich ein bisschen, vielleicht packe ich auch den Laptop ein, vielleicht habe ich aber auch meine Kamera dabei und versuche ein passendes Motiv für das neue Wochenthema zu finden, das ich schon als etwas schwierig empfinde *nicknick* . Es ist dieses Mal ein Vorschlag von TillaPe und trägt den erschreckenden Namen:

Wahnsinn

Hier sind Eure grauen Zellen dieses Mal, so glaube ich, wirklich gefragt. Ich bin sehr gespannt, wie Ihr mit dem Vorschlag umgeht und freue mich auf Eure Bilder! Euch ansonsten noch einen schönen sonnigen Sonntag”

Wahnsinn also. Was genau ist denn eigentlich Wahnsinn? Wikipedia definiert Wahnsinn wie folgt:

Als Wahnsinn oder Verrücktheit wurden in der Geschichte des Abendlandes bis zum Ende des 19. Jahrhunderts bestimmte Verhaltens- oder Denkmuster bezeichnet, die nicht der akzeptierten sozialen Norm entsprachen. Dabei bestimmten stets gesellschaftliche Konventionen, was jeweils genau als „Wahnsinn“ verstanden wurde: Der Begriff konnte dabei für bloße Abweichungen von den Konventionen (vgl. lat. delirare aus de lira ire, ursprünglich landwirtschaftlich „von der geraden Furche abweichen, aus der Spur geraten“), für geistige Störungen, bei denen ein Mensch bei vergleichsweise normaler Verstandesfunktion an krankhaften Einbildungen litt, bis hin zur Kennzeichnung völlig bizarrer und (selbst-)zerstörerischer Handlungen verwendet werden. Auch Krankheitssymptome, wie etwa jene der Epilepsie oder eines Schädel-Hirn-Traumas, wurden zeitweilig als Wahnsinn bezeichnet.

Da der Begriff des „Wahnsinns“ in Europa historisch zum einen in unterschiedlichen Kontexten mit unterschiedlichen Bedeutungen verwendet wurde, er zum anderen rückblickend auf verschiedene Phänomene angewendet wird, ist er ein medizin- und kulturgeschichtlich nur schwer eingrenzbares, kaum zu definierendes und zum Teil widersprüchliches Phänomen. Welche Normabweichungen noch als „Verschrobenheit“ akzeptiert wurden und welche bereits als „verrückt“ galten, konnte sich abhängig von Region, Zeit und sozialen Gegebenheiten erheblich unterscheiden. Daher lassen sich moderne Krankheitskriterien und -bezeichnungen in der Regel nicht auf die historischen Ausprägungen von Wahnsinn anwenden.

Da ist diese Woche also einiges an Interpretationsfreiraum gelassen. Und ehrlich gesagt wollt mir bis jetzt auch nicht wirklich etwas zu diesem Thema einfallen. Aber jetzt habe ich mich für die doch sehr freie Interpretation von “wahnsinnig schön” entschieden.

07.10.2008

Und zwar ist dies eins meiner Lieblingsbilder, die im Oktober im Bayrischen Wald entstanden sind. Der Kurzurlaub war im Ganzen sehr gelungen und somit erinnert mich dieses Bild an eine wahnsinnig schöne Zeit mit der Familie.

In den folgenden Beiträgen hatte ich bereits Fotos aus dem Urlaub verwendet:

Und auf Flickr findet man das komplette Album mit den besten Bildern.

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