Anime ist die Abkürzung vom englischen Begriff “animation” und bezeichnet – besonders in den westlichen Ländern – in Japan produzierte Animationsfilme. In Japan dagegen wird der Begriff Anime generell für alle Animationsfilme verwendet.
Animes richten sich in den seltensten Fällen ausschließlich an jüngere Kinder, wie es bei europäischen und amerikanischen Zeichentrickfilmen meist der Fall ist, sondern handeln auch von ernsteren Themen wie Politik oder Literaturverfilmungen, z. B. Das Tagebuch der Anne Frank. Wie auch bei Spielfilmen sind alle Genres, von Comedy über Action bis hin zu Thriller vertreten.
Die drei erfolgreichsten Kinofilme in Japan sind allesamt Animes: Prinzessin Mononoke, Pokemon: Der Film und Chihiros Reise ins Zauberland, woran man erkennt, dass sie dort eine große Rolle spielen und zur Kultur dazugehören.
Oft basieren Animes auf erfolgreichen Manga-Serien (so z. B. Akira, Ghost in the Shell, Rurouni Kenshin), in selteneren Fällen wird im umgekehrten Sinne aufgrund eines Anime Erfolges ein Manga gezeichnet (z. B. Neon Genesis Evangelion).
Das wohl bekannteste und auch erfolgreichste Anime-Studio ist Studio Ghibli, das unter der Führung von Hayao Miyazaki die erfolgreichsten Filme wie Prinzessin Mononoke 1997, Chihiros Reise ins Zauberland 2001 und Das wandelnde Schloss 2004 herausgebracht hat.
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Also Prinzessin Mononoke, Chihiros Reise und Das wandelnde Schloss fand ich alle richtig gut. Finde Animes oft deutlich fantasievoller als das westliche Pendant.
@Konna: *nod* Auf jeden Fall. Ich nenne als Gegenbeispiel jetzt einfach mal Spongebob. Ok, es hat viele Fans, keine Frage. Aber vom Content her ist es einfach Müll…
@Yuki_Keylin: Nein! Spongebob ist genial! Das ist so durchgeknallt, dass ich mich ständig drüber totlachen könnte.
@Konna: Ich sag ja bloß, dass der Inhalt nichts pädagogisch wertvolles hat. Da müsstest du mir als angehender Lehrer doch zustimmen.