Es ist ja schon öfters vorgekommen, dass Twitter, Facebook und andere Social Media Dienste mit großer Reichweite Opfer von Hackerangriffen wurden und jetzt ist es wohl mal wieder so weit.
Eigentlich macht man sich keine großen Gedanken und denkt, dass es einem selbst ja nie passieren könnte, was natürlich nur ein Trugschluss ist. Heute hat es jetzt zum ersten Mal jemanden aus meinem direkten Umfeld erwischt, was mich mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt. Mac vom Kreuznach Blog hat das Thema heute aufgegriffen.
In den letzten Tagen hatte ich eh mal wieder bei Facebook und anderen Diensten ausgemistet und diverse Applikationen geblockt und ich werde auch noch mehr blocken. Gerade sind dann noch ein paar Twitter-Apps rausgeflogen. Bei MySpace, meinVZ und stayfriends habe ich mich vor einiger Zeit schon abgemeldet, heute auch von Last.fm und diversen alten E-Mail-Kontos, die ich über ein Jahr nicht mehr nutze und bei denen ich mir sicher sein kann, dass keine E-Mails mehr dahin geschickt werden.
Bleiben jetzt bei Twitter also nur noch TwitPic und Posterous für Bilder und kurze Beiträge und Blip.fm für die Musik. Als nächstes werden mal wieder Spamfollower aussortiert und der Account vorübergehend geschützt. Das schadet zwischendurch eh nicht.
Also von mir auch nochmal der Aufruf: Sagt euren Freunden bescheid, wenn ihr komische Nachrichten von ihnen erhalten habt, die stark nach Spam aussehen. Denn man selbst bekommt das oft nicht direkt mit.
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Es verlockt ja sicher z.B. bei Facebook irgendwelche Spielchen anzuklicken oder bei Twitter irgendwelche Verbindungen zu anderen Diensten zu eröffnen, aber es gilt immer noch “Verstand einschalten”. Leider ist die vernehrte Internetnutzung ohne sich mit dem Hintergrund von Internet zu beschäftigen das Problem. Da hilft nur aufklären, aufklären … Klicke nie blind auf Links, installiere nie Programme die du nicht kennst, lösche e-mails die dir in einer Sprache schreiben, die du normalerweise nicht nutzt (bei mir alle englischsprachigen e-mails), followe nicht allem und jedem, keiner verleiht dir einen Orden wenn du 5.000 Soziale Netzwerkkontakte hast … usw. Alles kein Garant für 100%ige Sicherheit, aber ein erster Schritt.
Ja, das sehe ich mittlerweile genauso. Vernunft kommt mit dem Alter oder so.
Regelmäßige Ausmistaktionen können nicht schaden und sind dann auch nicht mehr ganz so zeitaufwendig wie beim ersten Mal, wenn man es ewig nicht mehr gemacht hat. Das merke ich gerade wieder. Besonders bei Twitter sammelt sich viel Spam an…
Also ich hatter bisher noch keine Spammerattacken in dem Sinne, sondern hier und da mal ein paar Mädels, die meine Fotos von diversen Internetportalen “geklaut hatten” und als ihre eigenen ausgaben. Das war wirklich ein ganz komisches Gefühl, wenn da ein Emomädchen meint, das sei sie auf den Fotos und da Komplimente von zig wahrscheinlich noch nie in Wirklichkeit getroffenen Menschen, erntet. Das war so, als raubt dir jemand deine Identität, und hackt nicht eben deinen Account, den du ja auch neu machen kannst, wenn du willst. Das war wirklich heftig!
Ich habe mich auf 3 Internetportale beschränkt, welche ich dann pro Tag, oder alle zwei Tage mal durchgehe…das reicht mir dann auch an Aufenthalt im worldwideweb…den Rest der Zeit lebe ich in der Realität;-)
Übrigens, darauf hingewiesen, dass mir meine Fotos geklaut wurden, wurde ich auch durch andere Bekannte.
Ist mir bisher schon 4,5mal passiert. Seitdem kommt immer ein leider sehr unschönes, aber dickes “Copyright” auf meine Fotos, die mich abbilden.
Der Sicherheit wegen;-)
Gruß,
Franka
Ja, stimmt, das ist auch total ärgerlich. Aber das Problem wären ja nicht die gehackten Accounts an sich, sondern eher die Daten, die dort vielleicht hinterlegt sind, und an die die Hacker somit geraten.
Das mit den Bildern finde ich dagegen zwar auch schlimm, aber nicht so gravierend. Mal abgesehen von der Frechheit an sich: Fühl dich doch geehrt. Die sind alle hässlicher als du und wollen gern so aussehen wie du.
Hmm…danke fürs Wachrütteln. Ich denke an solche Sachen überhaupt nicht. Da gammeln schon einige “alte Accounts” von mir herum.
Am gefährlichsten sind eigentlich die Sachen, die man nicht mehr nutzt. Da merkt man ja auch überhaupt nicht, wenn der Account gehackt wird. Und die Daten hat der Täter dann trotzdem und kann sich fröhlich damit austoben.
Nichts zu danken.
Da hast Du Recht – habe ich echt überhaupt noch nicht so gesehen. Da muss ich zukünftig vorsichitiger damit umgehen.
Na dann: Fröhliches Sortieren und Ausmisten. Ist verdammt viel Arbeit, vorallem, wenn man sich an die ganzen alten Sachen gar nicht mehr erinnern kann…
Eben, das ist wohl das allergrößte Problem
Ach, fällt dir schon wieder ein.
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