Und schon wieder ist Montag. Da ich mittlerweile meinen Rhythmus für dieses Fotoprojekt gefunden habe, und die Themen bislang alle recht zügig bearbeitet habe, freue ich mich nun schon seit ein paar Tagen auf dieses neue Thema, das da lautet “Technik, Freund oder Feind?“.
Mit dieser Frage könnte man jetzt natürlich eine Grundsatzdiskussion auslösen, aber das habe ich nicht vor. Sicherlich könnte man ohne Technik auskommen, aber sobald man sich einmal daran gewöhnt hat, kann man sich ein Leben ohne kaum noch vorstellen.
Und so geht es mir auch mit meinem iPhone. Als das allererste vorgestellt wurde, fand ich es erstmal blöd; “braucht kein Mensch, zu unausgereift, zu wenig verbreitet etc.”
Doch je mehr ich über die vielfältigen Funktionen und Möglichkeiten (mehr oder weniger ungewollt) erfahren habe und auch mal selbst eins in der Hand gehalten habe änderte sich meine Meinung recht schnell. Es hat jetzt zwar bis zur vierten Generation gedauert, bis ich auch endlich eins bekommen habe, aber es hat sich bis jetzt sehr gut bewährt und mir das Leben schon in so einigen Situationen erleichtert. Deswegen möchte ich es auf keinen Fall mehr missen und beantworte die Technikfrage für mich mit einem klaren “Technik = Freund!”
Wie geht es euch? Ganz auf Technik werdet ihr wohl nicht verzichten, sonst wärt ihr jetzt nicht hier, aber könntet ihr euch ein technikfreies Leben vorstellen? Kein Handy, kein Computer, kein Fernseher, keine Kaffeemaschine, kein Kühlschrank, keine Waschmaschine…
Alle Bilder zum Projekt 52 findet ihr auf der Projektseite.
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Ob man sehr technikabhängig ist, merkt man immer dann, wenn es mal einen (glücklicherweise seltenen) Stromausfall gibt
. Ja klar, ohne Technik oder besser ohne Computer kommen wir heute nicht mehr aus. Die Bahn käme sonst noch später, die Rechnung vom Stromversorger wäre auf einer Schreibmaschine unvorstellbar und eine Bestellung bei amazon & Co. funktioniert nur mit Computern von heute auf morgen. Handy oder TV abschalten kann ich hingegen schon. Von beidem bin ich nicht abhängig. Im Auto kommt mir manchmal der Gedanke, was passiert, wenn einer der vielen versteckten Computer abstürzt. Nichts geht mehr und teure Reparaturen folgen i.d.R. und das wird bestimmt zunehmen (nicht nur im Auto).
Ich denke ein iPhone waere bei mir Freund und Feind gleichzeitig. Ich wuerde es bestimmt viel und gut nutzen, da ich Internetjunkie und Apple-holic bin, aber bei der monatlichen Abrechnung wuerde sich die Freundschaft schnell ins Gegenteil stuerzen. Ich denke wir gewoehnen uns immer weiter an mehr und mehr Technik, es ist ein Segen und ein Fluch. Ich geniesse es, wenn wir mal eine Woche in der Natur sind und der Campingkocher das fortschrittlichste Geraet ist aber laenger muss es dann auch nicht sein.
LG ~ B.
Technik gehört natürlich dazu und ohne Computer und Internet gäbe es meinen Job auch gar nicht. Im Urlaub schätze ich dann aber doch das einfache Leben sehr. Obwohl natürlich auch im Regenwald ne Kamera dabei ist. Da fotografiere ich aber lieber analog und das iPhone bleibt zuhause
@Eichental (KRDigital): Stimmt, Stromausfall war schon sehr lange nicht mehr bei uns. Der letzte, größere, den ich bewusst miterlebt habe, war im Mai 2009, als alle Geschäfte in der Innenstadt schließen mussten, weil die Kassen etc. nicht mehr gingen. Das war dann auch eher ein Fluch als ein Segen.
Ich kann guten Gewissens sagen, dass ich seit ein paar Jahren vergleichsweise wenig fernsehe. Wenn man zu zweit den Abend ausklingen lässt, läuft die Glotze, aber wenn ich allein zu Hause bin, tendiere ich eher zum Lesen. Mein Handy dagegen ist rund um die Uhr an und immer in meiner Nähe aber: nicht ständig im Gebrauch.
In den neuen Autos wird es immer schlimmer. Teilweise funktionieren einfach die Schlösser bei einem Defekt nicht, im schlimmsten Fall springt der Karren gar nicht mehr an. Und find in den modernen Dingern mal vorne was unter der Haube. Alles schön verblendet und versteckt. Es gibt sogar Fahrzeuge, bei denen muss man den halben Motor ausbauen, um die Glühbirnen wechseln zu können. Da hat der Amateur keine Chance mehr…
@Barb: Deine Bedenken wegen der Kosten kann ich gut nachvollziehen. Ich zahle momentan 50 Euro im Monat, was nicht gerade wenig ist. Für mich hat sich aber gezeigt, dass ich dadurch an anderen Stellen spare. Durch die ständige Möglichkeit im Internet zu surfen und sich Nachrichten etc. direkt via App aufs iPhone zu holen, spare ich mir z. B. die Tageszeitung. Wenn ich nur mal schnell etwas nachschlagen möchte brauche ich nicht erst meinen PC hochzufahren und spare dadurch Strom und Zeit. Ich kann auf dem Weg zur Arbeit meinen Schriftverkehr online erledigen, Überweisungen tätigen etc. Man kann die Zeit einfach besser nutzen und die Freizeit am Abend anders gestalten. Gleichzeitig kann man auch noch in recht guter Qualität (iPhone 4) Filme sehen und Musik hören und spart sich damit ein weiteres Gerät. Für mich lohnt sich das iPhone auf jeden Fall.
@Mick: Da sich für meine momentanen Fotozwecke noch keine Profiausrüstung lohnt, begnüge ich mich mit einer kompakten Digitalkamera, die ich überall dorthin mitnehme, wo ich evtl. Fotos machen könnte. Für unerwartete Schnappschüsse muss dann das iPhone herhalten.
Im Urlaub ist es eh etwas ganz anderes. Wenn man nicht gerade Urlaub auf Balkonien macht, ist man tagsüber auch mit vielen anderen Dingen beschäftigt und lässt alles alltägliche außen vor (faul in der Sonne liegen, Städtetouren, Rundfahrten, Besichtigungen, gemütlich essen gehen etc.). Da braucht man die moderne Technik auch nicht unbedingt, außer vielleicht einer Kamera um die Eindrücke festzuhalten…
Natürlich ein guter Freund
@happy-buddha: Ich mag einfache und klare Antworten. Und warum?
@Linda: Er erleichtert meinen Arbeistalltag .
Ich selbst habe mich diesem Gerät zwar noch verweigert, aber ich kann nicht abstreiten, dass ich es das eine oder andere Mal verdammt nützlich fand. Mit nutzen ja, selber haben nein … aber es wird er Tag kommen, an dem ich diesen Gerätschaften unterliegen werde.
@happy-buddha: Ok, akzeptiert.
@peaches: Ja, so habe ich auch gedacht. Bin mal gespannt, wie lange Du durchhälst!
Das iPhone haben wir uns geknickt *g*, aber mein Mann liebäugelt so langsam mit dem iPad…bin mal gespannt, ob es zu uns ins Haus schafft, denn ich bin von dem Produkt nicht wirlich angetan (jaa, ich hab’s schon ausprobiert).
@prjanik: Ich habe das (erste) iPad schon öfter gesehen, aber noch nie selbst in Händen gehalten. Ich befürchte, dass ich dann auch eins will. Aber eigentlich braucht man es nicht wirklich. Ein Laptop oder Netbook ist besser und vielfältiger.