Es war einer dieser heißen Tage, der durch seine drückende Schwüle Beklemmtheit auslöste. Kein Zwitschern war zu hören, nur das Zirpen der Grillen erfüllte die Stille. Der einzige Hauch eines Windes hatte den Anschein direkt aus einem riesigen geöffneten Backofen zu entstammen, sodass man sich lediglich wünschte, es würde ihn jemand schließen und damit dem Strom heißer Luft Einhalt gebieten. So konnte man nur abwarten, dass die Dunkelheit hereinbrach und hoffentlich etwas Abkühlung mitbrachte.
Das Licht der Sonne ließ die Bergkuppen golden strahlen und den Himmel feuerrot leuchten während sie langsam immer tiefer sank. Doch trotzdem konnte es noch Stunden dauern bis sich der nächtliche Schleier über der Stadt ausbreitete. Ein einsames Summen war zu hören, wie es aufgebracht durch die Wohnung wanderte, mal lauter wurde und dann wieder so leise, dass man es kaum noch vernehmen konnte. Aber es war stetig zu hören.
Nach einiger Zeit riss das Geräusch abrupt ab und auch nach mehreren Stunden war immer noch nichts zu hören. Stattdessen sah man sie daliegen. Still. Kalt. Bewegungslos. Am Tatort.
Was war nur geschehen?
Anmerkung der Redaktion: Bei der Entstehung dieses Beitrags wurden keine Lebewesen gequält oder gar getötet.
Alle Bilder zum Projekt 52 findet ihr auf der Projektseite.
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Eine tolle Geschichte zu dem Beweisfoto des Tatorts!
LG
Hehehe, vielen Dank!
Colles Foto und schön bearbeitet!
Vielen, vielen Dank. Bin ja froh, dass mir überhaupt was eingefallen ist…